E-Roller Versicherung

Jeder Elektroroller (E-Roller) muss bei einer Versicherung versichert werden. Das jährlich-wechselnde Kennzeichen ist der Nachweis für eine solche Versicherung. Dies gilt nur für Roller mit einer Höchstgeschwindigkeit bis zu 25, 45, 50 oder 60 km/h, darüberhinaus müssen Fahrzeuge ähnlich wie Motorräder bei einer Zulassungsstelle zugelassen werden.

Faktencheck Versicherung:

  • Die Versicherung ist gesetzlich vorgeschrieben
  • Es kann zwischen einer Haftpflicht- sowie einer Teil-/Vollkaskoversicherung gewählt werden
  • Das Kennzeichen ist der Nachweis einer vorhandenen Versicherung, die Farbe ändert sich jedes Jahr zum 1. März (Mopedsaison)
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Nach dem Gesetz muss jeder E-Roller mit einer Kfz-Haftpflichtversicherung versichert sein. Durch diese werden im Falle eines Unfalls jegliche Schaden Dritter übernommen, solange diese nicht den im Vertrag festgehaltenen Betrag überschreiten. Eine solche Versicherung kann man schon recht günstig abschließen und landet dabei im Schnitt zwischen 30 und 80 Euro für ein Jahr, je nach Alter. 

Da E-Roller bereits ab 15/16 Jahren gefahren werden dürfen, kannst du diese bei manchen Versicherungen auch bereits ab diesem Alter problemlos versichern. Dies ist beispielsweise bei der Bayerischen möglich, bei anderen Versicherungen müssen ggf. deine Eltern den Versicherungsantrag stellen. Auch diesen Teilaspekt haben wir in unserem Versicherungsvergleich berücksichtigt.

Eine Versicherung kann Online oder vor Ort bei manchen Versicherungsnehmern abgeschlossen werden. Hierfür bedarf es nur der Fahrzeugidentifikationsnummer (FIN/VIN), dem Namen des Herstellers und der Datenbestätigung – diese bekommt man bei E-Roller mit Straßenzulassung immer neben der Anleitung mitgeliefert. 

Brauche ich eine Teilkaskoversicherung?

Eine Haftpflichtversicherung deckt nur das “nötigste” ab, wie beispielsweise Unfälle. Wahlweise kann bei vielen Versicherungen auch eine Teil-/Vollkaskoversicherung zusätzlich abgeschlossen werden. Dann werden oftmals auch Sachschäden wie Vandalismus, Diebstahl, Wetterschäden, Wildunfälle o.ä. abgedeckt – dies lohnt sich in der Regel bei jedem Roller. Meistens handelt es sich bei diesen Zusatzvereinbarungen um sogenannte “Teilkasko” mit einer Selbstbeteiligung von 150 Euro.

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