E-Bikes

Der Markt für Fahrräder mit einem Elektromotor boomt. Hier haben wir die wichtigsten Fakten zum Thema zusammengetragen, damit du entscheiden kannst, ob du ein E-Bike haben möchtest, und wenn ja, welches. 

Beim Fahren mit dem E-Bike besteht keine Helmpflicht. Wir empfehlen zur eigenen Sicherheit auf jeden Fall trotzdem einen zu tragen. Damit man rechtlich noch als Fahrrad behandelt wird, muss das E-Bike folgende Richtlinien einhalten.

Wichtig ist, dass hierbei zwischen sogenannten “Pedelecs” und “S-Pedelecs” unterschieden wird. Pedelecs unterstützen bis 25 km/h, während S-Pedelecs auf bis zu 45 km/h unterstützen. Für S-Pedelecs benötigt man dementsprechend auch eine Fahrerlaubnis nach Klasse AM (ab 16 Jahren oder 15 in manchen Bundesländern) oder einen normalen Autoführerschein (Klasse B). Diese werden anschließend wie ein Moped behandelt und müssen dementsprechend mit einem Kennzeichen bestückt werden.

Richtlinien für E-Bike Pedelecs:

  • Anfahrhilfe bis 6 km/h, danach lediglich Tretunterstützung bis 25 km/h
  • maximale Nenndauerleistung von 250 Watt
  • Keine Versicherung notwendig, meist in der Haftpflichtversicherung inklusive

Solange diese eingehalten werden, wird das Bike Pedelec genannt. Um ein solches fahren zu können benötigt man weder einen Führerschein, noch gibt es gesetzlich eine Alterseinschränkung. Trotzdem können wir E-Bikes erst ab einem Alter von 14 Jahren wirklich empfehlen, da man erst da die kognitiven Fähigkeiten entwickelt, um mit der elektrischen Kraft richtig umgehen zu können.

Mit einem Pedelec dürfen sogar die klassischen Fahrradwege benutzt werden. Insgesamt darf man mit einem solchen Rad eigentlich alles, was man auch mit einem normalem Rad darf. Daher darf auch nicht auf Fußgängerwegen gefahren werden. 

Richtlinien für E-Bike S-Pedelecs:

  • Mit einer Motorunterstützung auf 45 km/h schneller ans Ziel
  • Wird wie ein Moped behandelt
  • Versicherung ist vorgeschrieben – hier geht es zum Vergleich
  • Unsere Bestenliste für S-Pedelecs, sortiert nach Preisklasse und Können, folgt unten

Dadurch, dass die Nachfrage immer großer wird, kommen auch immer mehr Varianten auf dem Markt. So gibt es neben dem E-Mountainbike und dem E-Trekkingbike auch die Möglichkeit eines Klapprades und sogar Rennräder mit Elektromotor. Die unterschiedlichen Modelle werden wir auch unterhalb kategorisieren.

Brauche ich eine Versicherung?

Solange das E-Bike die maximale Nennleistung von 250 Watt, die 25 km/h Geschwindigkeitsbegrenzung sowie die Anfahrhilfe bis 6 km/h nicht überschreitet, also ein Pedelec ist, wird keine Versicherung vorgeschrieben. Durch die Hausratversicherung ist das Bike bereits gegen Einbruchdiebstahl gesichert. Bei einem Diebstahl auf der Straße greift die Hausratversicherung nicht. Hier kann eine spezielle Fahrradversicherung Abhilfe schaffen. Dadurch können dann auch teure Modelle gegen Diebstahl auf der Straße und anderen Dingen wie Vandalismus versichert werden. Anders ist es bei sogenannten S-Pedelecs, welche bis zu 45 km/h fahren dürfen – diese müssen ähnlich wie ein Moped/Mofa versichert werden. Hier geht es zum großen Versicherungsvergleich.

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